Heilpflanze

Pures Aloe Vera Gel der Barbadensis Miller aus dem frischen Blatt
Pures Aloe Vera Gel der Barbadensis Miller aus dem frischen Blatt

„Die Aloe Vera gehört zu den Therapiemitteln mit dem breitesten Wirkungsspektrum, das ich kenne!“

(Dr.Richard Holland, Minnesota)

Einer der Hauptwirkstoffe ist das Acemannan, ein langkettiges Polysaccharid.

Diese Substanz aktiviert in In-Vitro-Experimenten das Immunsystem, schützt die Zellmembranen und ist antibakteriell, antiviral und antimykotisch wirksam.

Diese Substanz, die in der Zahnmedizin genutzt wird, kann jedoch nur über den Magen-Darm-Trakt in den Körper aufgenommen werden, wenn als natürlicher Bestandteil das reine Blattmark verwendet wird.

Daneben enthält die Aloe vera Mineralstoffe (Calcium, Magnesium, Zink, Selen u. a.), Vitamine, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide). Insgesamt sind derzeit ca. 300 verschiedene Inhaltsstoffe bekannt.

Nachfolgend sind die Anwendungsgebiete genannt, die derzeit für Aloe-vera-Gele beansprucht werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit für diese Gebiete wurden jedoch nur in den seltensten Fällen angestellt. Im Gegensatz dazu gibt es hunderte von empirischen Erfahrungsberichten aus der Anwendung als innerliches und äußerliches Hausmittel.

Äußerliche Anwendung
bei Abszessen, Akne, Fußpilz, Neurodermitis, Herpes, schlecht heilende Wunden, Prellungen (Blaue Flecken), Ekzemen, Schuppen, Haarausfall. Zur Linderung von kleinen Verbrennungen (z. B. Sonnenbrand) oder Neurodermitisbeschwerden dient Aloe vera als Hausmittel. Dazu können einige Zentimeter eines Blattes abgeschnitten, die Kanten entfernt und das Blatt quer geteilt werden. Das Gel kann dann direkt auf die Haut aufgetragen oder wenn eine längere Einwirkung erwünscht ist kann das Blatt dort mit einem Verband festgewickelt werden.

Schock
Tierexperimentelle Daten zeigen, dass ein polymeres Kohlenhydrat aus dem Pflanzensaft bei dem durch starken Blutverlust bedingten Schock kreislaufstabilisierend und durch den Zeitgewinn sogar lebensrettend wirken könnte.

Immunmodulatorische Wirksamkeit
Zur Stärkung des Immunsystems bei Erkältung, aber auch bei AIDS und Krebs, werden Aloe-vera-Gele beworben.

Weiteres
Arthritis, Gicht, Ischias, Fibromyalgie, an der allein in Deutschland ca. 1 Mio Menschen leiden, Rheuma; Problemen des Magens, der Niere und der Bauchspeicheldrüse; Arteriosklerose und Angina Pectoris. Wirksamkeitsnachweise naturwissenschaftlichen Charakters für diese Anwendungsgebiete sind nicht bekannt.

Zahnmedizin
Aloe-vera-haltige Zahncreme soll der Parodontitis entgegenwirken.

Zähne gut alles gut
So wie ein glatter Teint und glänzendes Haar gehören auch gesunde Zähne zu einem gepflegtem Äusseren. Wer nach jeder Mahlzeit die Zähne mit einer Aloe Vera Zahnpasta putzt, bäugt nicht nur Karies vor, sondern bekämpft auch die gefürchtete Paradontose, die sich durch Zahnfleischentzündung und dauerndes Zahnfleischbluten bemerkbar macht und mit einer Zurückbildung des Zahnfleischs endet. Was sie gegen das Zahnfleischbluten tun können, lesen Sie bitte unter dem Punkt Rezepte nach.

Quelle: Ulla Rahn-Huber “Gesund und schön mit Aloe Vera, Süd Westverlag, Seite 96

 

Die Nutzung der Barbadensis Miller
Diese Art wird auch als Zierpflanze verwendet, aber sehr wichtig ist sie als vielseitige Heilpflanze.
Die starke abführende Wirkung des aus dem Blattharz gewonnenen Aloin ist seit langer Zeit bekannt.
Als Inhaltsstoffe zu erwähnen sind neben Aloin: Barbaloin, Isobarbaloin, Anthracen, Anthranol, Chrysophansäure, Zimtsäure und deren Ester.

Als Frischblatt kann die ganze Blatthaut mit dem inneren Gel verwertet werden. Da eine maschinelle Verarbeitung nur in sehr aufwändiger Technik den Bitterstoff Aloin herausfiltern kann, wird generell für medizinische, kosmetische Zwecke und als Nahrungsergänzung nur das Blattinnere (Gel bzw. der Saft) der Pflanze verwendet, in seltenen Fällen die ganze Blatthaut.

Nachstehend ist ein Herstellungsverfahren beschrieben
Wichtige Voraussetzung zur Nutzung des Gels war, dass der texanische Apotheker Bill C. Coates ein Verfahren zum Schälen der Blätter und zur Konservierung des Blattgels entwickelte.

In einer Filettiermaschine wird noch heute das Blattmark schonend von der Blattrinde getrennt, so dass die abführenden Anthracenderivate an der Innenseite der Blattrinde das Gel nicht kontaminieren.

Zur Stabilisierung wird in diesem Fall Vitamine C und E nach einem patentierten Verfahren zugegeben und in Edelstahltanks stabilisiert. Unter bestimmten Niedrigtemperaturen kommt es zu einer chemischen Reaktion, welche die Erhaltung der hitzeempfindlichen Wirkstoffe ermöglicht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Aloe

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